Die Infrarot - Wärmekabine lässt sich in drei Arten und Anwendungen unterscheiden

04.03.2020

  1. Infrarotsaunen mit Temperaturen von 50 – 60°C. Sie folgen nach dem Saunaprinzip. In der Haut wird das Blut erhitzt. Um einen schnellen und hohen Anstieg de Kerntemperatur zu verhindern wird der Rückstrom zum Körperkern blockiert. Die Anwendungen sind für das Herz-Kreislauf-System weniger belastend als bei der traditionellen 80 – 100°C Sauna. Eine gleichmäßige Durchwärmung der Körperschale wird nicht erreicht. Das ist auch nicht das Ziel, denn es handelt sich hierbei um eine Reizanwendung im kneippschen Sinne. Die Aufenthaltsdauer beträgt 20-30 min..
  1. WAON-Therapie nutzen übliche Infrarotkabinen bei 50 – 60°C. Hier wird jedoch eine Durchwärmung erzielt. Nach 10-15 min. wird die Kabine verlassen und anschließend eine weitere Durchwärmung mit einer Wärmedecke erzielt. Innerhalb von 30-40 min. kommt es dann zur gleichmäßigen Wärmeverteilung.
  2. Niedertemperatur-Infrarotkabinen arbeiten mit den Temperaturen der Thermoneutralzone (27 – 37°C).

Das allein ist noch keine Wärmeanwendung, es folgt zusätzlich eine lokale Bestrahlung durch z.B. Rückenstrahler. Überschüssige Wärme kann aufgrund der Thermoneutralzone leichter abgegeben werden. Die Körperkerntemperatur steigt von Beginn an leicht und kontinuierlich. Anschließend findet eine schrittweise Umverteilung über das Blut von innen nach außen statt. Es kommt zu einer Durchwärmung des Körpers. Eine Herz-Kreislauf-Belastung ist dadurch sehr gering.

infrarotsauna-strahler

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