Wärme hat unmittelbar mit dem Wohlbefinden und der Gesundheit zu tun

20.02.2020

Das hat der Mensch instinktiv schon immer gewusst. Niemand friert gerne und ist einem kalt, sucht man automatisch nach einer Wärmequelle. Wärme tut dem Menschen einfach gut und trägt viel zum seelischen Wohlbefinden bei.

Selbst Tiere setzen Wärme zur Linderung unterschiedlicher beschwerden ein. Sie nutzen sie, wie wir,  instinktiv, um gesundheitlichen Nutzen zu erlangen. Dass Wärme Gesundheit fördert und diverse Leiden lindert wussten praktisch alle Kulturen aller Zeiten und entwickelten zahllose Methoden, dem Körper an bestimmten Stellen oder als Ganzes Wärme zuzuführen. Römische Bäder, indianische Schwitzhütten, hawaiianische Hot-Stone-Massage: Wärmeanwendungen dienten immer dazu, das Gewebe zu lockern, Schmerzen zu lindern, den Körper zu reinigen und sich zu Erholen.

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WIRKUNGEN DER WÄRMEANWENDUNGEN

Es kann zwischen vier Wirkungen durch Wärmeanwendungen unterschieden werden:

  1. Lokale Effekte – über Reflexe kommt es zur Entspannung der Muskulatur und zur Schmerzlinderung. Die Durchblutung wird erhöht.
  2. Organische Effekte – Der Wechsel zwischen Warm- und Kaltreizen führt über Hautreflexe zur Stimulation von Organen. Dafür reichen schon kleine Temperaturunterschiede aus.
  3. Effekt durch eine Erhöhung der Temperatur im Körperkern und in der Körperschale – Erhöhung des Stoffwechsels im Gewebe, bessere Durchblutung, Perfusion und Gewebeversorgung, Stärkung des Immunsystems.
  4. Effekte auf die Psyche – Wärme und Licht wirken unmittelbar auf die Psyche, Entspannung und Schmerzlinderung werden unterstützt.

Wärmeanwendungen haben eine lange Tradition und werden in allen Kulturen zur Gesundheitsförderung und zur Steigerung des Wohlbefindens auf verschiedene Arten eingesetzt. Richtig angewendet kann Wärme zur Linderung verschiedenster Beschwerden und Besserung von Krankheiten beitragen.  

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